Geschichte

Das Hotel Skála [Felsen] ist mehr als ein Jahrhundert alt. Im Jahre 1906 wurde das ursprüngliche Hotelgebäude von Anton Peukert gebaut, der in Malá Skála zuvor, historischen Quellen zufolge, lange Jahre als Schmied gearbeitet hatte.

Vielleicht deshalb, weil sein vorheriger Beruf so gar nichts mit dem Wirtsgeschäft zu tun hatte, war Peukert wegen großer Schulden nach wenigen Jahren dazu gezwungen, das Hotel zu verkaufen. Das genaue Verkaufsdatum ist in den Archiven nicht erhalten, man weiß lediglich, dass der neue Eigentümer Dr. Wedinger hieß und dass dieser das Hotel einige Jahren vermietete.

Zeitgenössische Dokumente sprechen davon, dass sich in den folgenden Jahren Antonín Miller, eine Frau Tichá und schließlich noch die Herren Tulach und Uhlíř als Pachtwirte abgewechselt haben. Zuletzt verkaufte Dr. Wedinger das Hotel an Frau Františka Plátková.

Es ist interessant in den Archiven die Namen der weiteren Hoteliers, die im Laufe der Jahre folgen sollten, zu lesen: Andělín Jech, Josef Havel, sein Ehefrau Anna und ihr Sohn Arnošt, František Kovář und seine Ehefrau Věnceslava, Josef Sedlák und seine Tochter Libuše ...   

Nach dem kommunistischen Putsch von 1948 wurden die Hotelbesitzer enteignet und das prosperierende Unternehmen in ein Betriebserholungszentrum der sozialistischen Gewerkschaftsorganisation (ROH) umgewandelt. Nach einer vierzigjährigen Zwangspause hat man das Hotel dann den ursprünglichen Besitzern zurückgegeben und es begann endlich wieder seinem eigentlichen Zweck zu dienen.

In den folgenden Jahren erwarb ein heute nicht mehr existierendes Bankinstitut das Hotel, das es in der Weise, in der wir es heute noch haben, renovierte. 2005 wurde das Unternehmen von den jetzigen Besitzern gekauft und diese verpachten es an andere Hoteliers, so wie einst ihre Vorgänger.