Umgebung

Die Felsenburg Vranov mit Ausblick auf Malá Skála

Die Felsenburg gegründet 1425 durch die Familie der von Valdštejn [auch: Wallenstein], verlassen im 16. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert umgebaut zum romantischen Pantheon. In der Vorburg befindet sich ein Lustschloss aus dem Jahre 1926, gebaut in der Art einer Kapelle.


Frýdštejn

Die Burg ist teilweise in den Sandsteinfels hinein gehauen. Erstmals wurde sie 1385 schriftlich erwähnt. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts ist die Burg verlassen und verfallen. Die Ruine des Turms ist von weither zu sehen und bildet eine der Dominanten der Region Malá skala.


Die Felsenstadt Drábovna

Einige der Felsüberhänge und Höhlen von Drábovna wurden schon in der jüngeren Steinzeit, d. h. im 3. Jahrtausend v. Chr., bewohnt. Wahrscheinlich waren es Jäger, die der hiesige reiche Wildbestand angelockt hatte und die hier Waffen, Geräte und Keramik-Scherben hinterließen.


Suché skály [Dürre Felsen]

Das felsige Sandsteinmassiv ist bei der alpinisch-himalayischen Faltenbildung über die Erdoberfläche gehoben und in eine vertikale Lage gebracht worden. Wegen ihrer Gestalt nennt man die Suché skály auch die Dolomiten von Malá skála. Es gibt hier bei Bergsteigern beliebte Terrains. Die schönsten Blicke auf die Suché skály bieten sich vom Aussichtspunkt unter dem Sokol und vom Dorf Líšný.


Das Felsenlabyrinth bei Besedice

Hunderte von niedrigen Türmen und Felsblöcken bilden ein Labyrinth von Durchgängen und Höhlen. Zur Zeit der religiösen Glaubensverfolgung versteckten sich hier die Böhmischen Brüder, deren Zeichen der Kelch war. Eine Gruppe von Felsen, innerhalb der sich ein Gebetsort mit einem eingemeißeltem Kelch, Zitaten aus der Bibel Komenskýs und der Kralitzer Bibel befindet, trägt den Kamen Kelch.


Dlaskův statek [Dlaseks Gut]

Die ethnographische Ausstellung in Dlaseks Gut in Dolánky. Dlasks Gut ist ein Beispiel traditioneller, für die Region Turnov typischer Folklorearchitektur aus dem 18. Jahrhundert. Das hölzerne Gut mit dem für das Umland der Iser typischen Giebel sowie mit seinen Pawlatschen besitzt seit 2010 den Status eines nationalen Kulturdenkmals. Seit 1967 ist das ganze Areal Bestandteil der ethnographischen Abteilung des Museums des Böhmischen Paradieses (Muzeum Českého ráje) in Turnov, die das Objekt 1969 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Zur Zeit befindet sich hier eine ständige Ausstellung mit folkloristischer Einrichtung und Heimwerkstätten der Iser-Region. Diese wird durch kurzzeitige thematische Ausstellungen ergänzt.


Sonst können Sie wandern, Kanu fahren oder Rafting betreiben, etwa auf einem der schönsten Abschnitte der Iser (Jizera), der auch für Anfänger geeignet ist. Für die Rückfahrt sind für Sie Roller bereit gestellt, auf denen Sie gegen den Strom der Iser nach Malá Skála zurückkehren können. Der Weg führt durch ein Naturschutzgebiet zwischen Wiesen entlang der Iser. Hier weiden Schafsherden und Sie finden auch einen ruhigen Platz am Fluss. 


In den Ferienmonaten können Sie mit Fahrradbussen auf den Kozákov hinauf fahren und sich eine Abfahrt nach verschiedenen Schwierigkeitsgraden aussuchen.


Sportausrüstung jeglicher Art kann man in mehreren Verleihstellen direkt in Malá Skála ausleihen.

Sollte dann doch einmal das Wetter nicht mitspielen, können Sie Ihre Pläne ändern und das Edelsteinmuseum in Turnov besuchen oder die Kunst der Glasherstellung im nahen Železný Brod bewundern. Hier ist es auch möglich unter fachlicher Aufsicht selbst etwas herzustellen.